Zum Inhalt springen
Leuchtturm

Local SEO für Restaurants: Google-Profil und eigene Website

Öffnungszeiten, Speisekarte, Reservierung: 3 Angaben entscheiden in unter 60 Sekunden. Was ins Google-Profil gehört — und was auf Ihre Seite.

In der Gastronomie entscheiden drei Angaben: Öffnungszeiten, Speisekarte, Reservierung. Fehlt eine oder ist sie veraltet, ist der Gast beim nächsten Treffer — die Entscheidung fällt in aller Regel in unter 60 Sekunden auf dem Handy. Das Google-Profil trägt die Grunddaten, Ihre Website trägt alles, womit Sie sich unterscheiden: Karte, Anlässe, Events, Catering.

Der kürzeste Suchmoment aller lokalen Branchen

„Wo essen gehen heute Abend“, „Mittagstisch in der Nähe“, „jetzt geöffnet“: Gastronomie-Suche ist überwiegend Spontansuche, mobil, mit sofortiger Entscheidung. Anders als bei Fahrschule oder Handwerk gibt es hier praktisch keine „Ich informiere mich später genauer“-Phase, die eine Lücke auffangen könnte.

Daraus folgt eine unbequeme Regel: Es hilft nichts, die richtigen Informationen zu haben, wenn sie nicht in Sekunden lesbar sind. Eine gescannte Karte als PDF hat den Inhalt — aber nicht in einer Form, die im entscheidenden Moment funktioniert.

Arbeitsteilung: Profil und Website

Das Google-Profil trägt die Grunddaten

Öffnungszeiten inklusive Feiertagen, Adresse, Telefonnummer, aktuelle Fotos, Bewertungen. Für viele Gäste ist das die einzige Berührung mit Ihnen vor dem Besuch. Widersprechen sich Profil und Website bei den Öffnungszeiten, kostet das genau den Besuch, der gerade entstehen würde. Die acht Handgriffe dazu stehen in Google-Unternehmensprofil optimieren.

Die Website trägt alles, was das Profil nicht kann

Die Karte als lesbare Seite statt als Datei. Reservierung. Anlässe: Firmenfeier, Geburtstag, Weihnachtsfeier. Catering. Weinproben und Veranstaltungen. Parken und Anfahrt. Und Stellenanzeigen — in der Gastronomie oft der schnellste Weg zu einer Bewerbung.

Der teuerste Einzelfehler: die Speisekarte als PDF

Nach unserer Erfahrung ist die PDF-Speisekarte der häufigste Einzelbefund dieser Branche — und der folgenreichste. Die konkreten Folgen:

  • Auf dem Handy muss gezoomt und geschoben werden, statt in Sekunden zu lesen.
  • Preise und Gerichte veralten, weil jede Änderung eine neue Datei bedeutet.
  • Suchmaschinen können den Inhalt kaum auswerten — das Gericht, nach dem gesucht wird, taucht in der Suche gar nicht erst auf.
  • Allergene und vegane Optionen lassen sich nicht durchsuchen oder filtern.
  • Wer schlecht sieht oder ein älteres Handy hat, scheitert schon am Laden der Datei.

Eine Karte als echte Seite löst alle fünf Punkte auf einmal. Sie ist außerdem die Grundlage dafür, dass ein KI-Antwortsystem Ihr Angebot überhaupt referenzieren kann — garantieren lässt sich ein Platz in KI-Antworten nicht, aber ohne lesbaren Text ist er ausgeschlossen.

Die Checkliste für Ihr Lokal

  • Stimmen die Öffnungszeiten auf Website und Google-Profil überein — inklusive Feiertagen?
  • Ist die Speisekarte eine lesbare Seite statt eine Datei?
  • Steht dabei, wann die Karte zuletzt aktualisiert wurde?
  • Gibt es einen klaren Weg zur Reservierung, nicht nur ein allgemeines Kontaktformular?
  • Sind die Fotos aus Ihrem Lokal — nicht aus einer Bilddatenbank?
  • Stehen Anfahrt und Parkmöglichkeiten auf der Seite?
  • Gibt es einen Bereich für Anlässe, Events oder Catering?

Was davon für alle Branchen gilt, steht im Überblick Local SEO für lokale Betriebe; was in eine Gastro-Website gehört, unter Website für Restaurants.

Häufige Fragen

Wir haben Instagram und ein Google-Profil. Brauchen wir überhaupt eine Website?

Für Öffnungszeiten und Adresse nicht zwingend. Für die Karte, für Reservierungen, für Firmenfeiern und Catering schon — das sind genau die Anfragen mit dem höchsten Wert, und sie entstehen selten aus einem Beitrag, der nach drei Tagen im Feed verschwunden ist. Dazu kommt: Ändert eine Plattform ihre Regeln, ändert sich Ihre Sichtbarkeit, ohne dass Sie gefragt werden.

Was ist mit Lieferportalen?

Portale bringen Bestellungen und kosten Provision. Sie ersetzen keine eigene Seite, weil sie weder Ihre Anlass-Anfragen noch Ihre Stellenanzeigen abbilden — und weil die Gästebeziehung dort dem Portal gehört, nicht Ihnen.

Wie oft muss die Karte aktualisiert werden?

Immer dann, wenn sich Preise oder Gerichte ändern — bei einer Seite ist das eine Sache von Minuten. Genau deshalb ist das Format wichtiger als der Rhythmus: Was aufwendig zu ändern ist, wird nicht geändert.

Was kostet eine Restaurant-Website bei Ihnen?

290 € einmalig plus 49 € im Monat im Paket Minimum, 690 € plus 119 € im Monat im Paket Growth, 1.490 € plus 249 € im Monat im Paket Pro — zzgl. USt., drei Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar. Siehe Preise.

Der nächste Schritt

Bevor Sie etwas umbauen, prüfen Sie den Ist-Stand: Website-Check starten. Zwölf Punkte, automatisch geprüft, Ergebnis sofort auf dem Bildschirm — ohne E-Mail und ohne Anruf. Wenn Sie danach sehen wollen, wie Ihr Lokal mit einer aufgeräumten Seite aussähe, gibt es den kostenlosen Entwurf unter Restaurant-Website.

AnrufenPreise ansehen