Bei Handwerksbetrieben entscheidet der Notfall-Suchmoment: Heizung aus, Rohrbruch, kein Strom. Angerufen wird die erste Nummer, die gefunden wird und erreichbar wirkt. Deshalb gehört die Notdienst-Nummer ganz nach oben, als antippbarer Link — und daneben aktuelle Leistungen, Referenzen und eine Karriere-Seite. Das Kontaktformular ist hier zweite Wahl, nicht erste.
Drei Suchmomente, drei Erwartungen
Der Notfall. Samstagabend, Heizung ausgefallen, Handy in der Hand. Es wird nicht verglichen, es wird angerufen — und zwar bei dem, der erreichbar wirkt. Anders als bei Fahrschule oder Gastronomie ist hier nicht das Formular das Conversion-Element, sondern die Telefonnummer: groß, oben, anklickbar.
Das Förderthema. Feierabend, Laptop, Wärmepumpe oder Photovoltaik. Hier wird gelesen und verglichen. Wer erklärt, worum es geht und was der Ablauf ist, kommt in die engere Auswahl — auch ohne den günstigsten Preis.
Der Anlass-Auftrag. Hauskauf, E-Check, Zählerschrank. Tagsüber, meist mobil, mit konkreter Frage. Entscheidend ist, ob die Leistung überhaupt auf der Seite steht.
Sechs Stellschrauben für Handwerksbetriebe
1. Notdienst-Nummer nach oben — als Link
Nicht als Bild, nicht als Fließtext, nicht im Footer. Ein Tipp auf die Nummer muss den Anruf starten. Dazu gehört ein Satz, wann der Notdienst erreichbar ist: „Notdienst rund um die Uhr“ oder „Werktags bis 20 Uhr“ — beides ist besser als Schweigen, weil Schweigen als „nicht erreichbar“ gelesen wird.
2. Aktuelle Leistungen aufnehmen
Wallbox, Wärmepumpe, Photovoltaik, Zählerschrank-Modernisierung: Viele Betriebe bieten das längst an, während die Website noch den Stand von vor fünf Jahren zeigt. Was nicht auf der Seite steht, wird auch nicht gesucht und nicht gefunden.
3. Förderthemen erklären, nicht bewerben
Förderprogramme sind für viele Kundinnen der Auslöser der Suche. Sie müssen keine Beratung leisten — ein sachlicher Absatz zum Ablauf und ein Hinweis, wobei Sie unterstützen, reicht. Rechtlich verbindliche Aussagen zu Förderhöhen gehören nicht auf die Website, weil sie sich ändern.
4. Referenzen zeigen
Abgeschlossene Projekte mit Foto und zwei Sätzen zum Auftrag sind das stärkste Argument im Handwerk — und fehlen auf vielen Seiten komplett. Drei gute Beispiele schlagen zwanzig Stichworte.
5. Karriere-Seite als eigenständiges Verkaufsargument
Suchen nach „Ausbildung“, „Azubi gesucht“ oder „Quereinsteiger“ laufen an derselben Website vorbei wie Kundenanfragen. Eine eigene Karriere-Seite mit echten Fotos vom Team und vom Fuhrpark ist bei vielen Betrieben inzwischen wertvoller als die nächste Kundenanfrage. Auf unserer Landingpage Handwerker-Website ist das ein eigener Abschnitt.
6. Ein klarer nächster Schritt
„Angebot anfragen“ oder „Termin vereinbaren“ — sichtbar, wiederholt, mit realistischer Antwortzeit. Ohne das liest jemand vier Absätze über die Firmengeschichte und schließt dann den Tab.
Was wir auf Handwerker-Websites typischerweise sehen
Diese Befunde stammen aus unserer Prüfroutine, nicht aus einer eigenen gezählten Erhebung für diese Branche — anders als bei Fahrschulen, wo wir 20 Seiten ausgezählt haben. Wiederkehrend sind: Notdienst-Nummer erst nach mehrfachem Scrollen und nicht anklickbar; keine mobile Ansicht; Copyright-Jahr im Fußbereich mehrere Jahre alt; kein Bild vom Team oder Fuhrpark; keine Karriere-Seite; Referenzen fehlen komplett; Google-Profil-Daten weichen von der Website ab.
Die Checkliste für Ihren Betrieb
- Steht die Notdienst-Nummer im ersten sichtbaren Bildschirmbereich — und startet ein Tipp den Anruf?
- Steht dabei, wann der Notdienst erreichbar ist?
- Sind alle Leistungen aufgeführt, die Sie heute tatsächlich anbieten?
- Gibt es mindestens drei Referenzprojekte mit Bild?
- Gibt es eine Karriere-Seite mit echten Fotos?
- Ist auf jeder Seite ein klarer nächster Schritt sichtbar?
- Stimmen Adresse, Nummer und Zeiten mit dem Google-Profil überein?
Die branchenübergreifende Reihenfolge steht im Überblick Local SEO für lokale Betriebe; was in eine Handwerker-Website gehört, unter Website für Handwerksbetriebe. Für Ihre Stadt gibt es Beispielseiten wie Website für Handwerker in Dortmund.
Häufige Fragen
Wir sind ausgelastet — warum sollten wir überhaupt gefunden werden?
Weil Auslastung und Auftragsqualität zwei verschiedene Dinge sind. Wer gefunden wird, kann auswählen: Aufträge, die passen, statt der, die gerade hereinkommen. Und der zweite Grund ist oft der wichtigere: Personal. Bewerberinnen und Bewerber schauen sich Ihre Website an, bevor sie sich melden.
Reicht nicht ein Eintrag in einem Handwerker-Portal?
Portale bringen Anfragen, kosten aber Marge und stellen Sie neben drei Wettbewerber. Ihre eigene Seite ist der einzige Ort, an dem Sie ohne Vermittler stehen — und der einzige, der auch für Bewerbungen funktioniert.
Was kostet eine Handwerker-Website bei Ihnen?
290 € einmalig plus 49 € im Monat im Paket Minimum, 690 € plus 119 € im Monat im Paket Growth, 1.490 € plus 249 € im Monat im Paket Pro — zzgl. USt., drei Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich kündbar. Details auf Preise.
Haben Sie Referenzen aus dem Handwerk?
Ja, unter anderem Elektro Meyerhans in Dortmund und SR Haustechnik in Straubing — beides echte Kundenprojekte. Die Übersicht mit ehrlicher Kennzeichnung steht unter Referenzen.
Der nächste Schritt
Statt über Umbauten zu diskutieren, schauen Sie sich das Ergebnis an: Entwurf anfordern. Innerhalb von zwei Werktagen bekommen Sie einen privaten Link zu einem echten Entwurf Ihrer Startseite — kostenlos und unverbindlich, mit Ihren Inhalten.